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Zu wenig Hausärzte in Bremervörde

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Blumen für die Sozialministerin: Cornelia Rundt am Mittwoch beim Ärzte-Empfang in Stade. Foto: st/Stephan

BREMERVÖRDE/STADE. Wenn es jemals einen guten Ort für eine medizinische Notlage gab, dann wäre Mittwochnachmittag an der Glückstädter Straße in Stade die beste Gelegenheit für eine umfassende Behandlung gewesen: 180 Mediziner aus allen Fachbereichen trafen sich zum Jahresempfang der Ärzteschaft der Region. Doch ein medizinisches Eingreifen war nicht notwendig – auch oder weil die anwesenden Politiker den Ärzten – und auch umgekehrt – zumindest keinen erhöhten Blutdruck verursachten.

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) machte gar nicht erst den Versuch, die Probleme im Gesundheitswesen zu verschweigen: „Statistisch ist die medizinische Versorgung des Landes in Ordnung, aber die Statistik entspricht nicht dem richtigen Leben.“

Konkret heißt das für den so genannten Mittelbereich Bremervörde, dass nur 82,2 Prozent der Arztstellen besetzt sind. Für den Bereich Zeven gibt es dagegen eine Überversorgung von 112,2 Prozent, wie gestern der stellvertretende Geschäftsbereichsleiter von der Kassenärztlichen Vereinigung Stade, Thomas Köhnken, auf BZ-Anfrage mitteilte.

Zur Zukunft der infrage stehenden Kliniken in Bremervörde und Zeven wollte Cornelia Rundt nicht viel sagen.

Nur so viel: In Zukunft werde es auch Sonderzuschüsse für defizitäre Kliniken im ländlichen Raum geben müssen, wenn die für die medizinische Versorgung notwendig seien. Ob dies auch für die Kliniken in Bremervörde und Zeven gelten könne, ließ die Ministerin offen. (st/wst/ts)

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