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Weil reimt, singt und siegt

Uhr Von Thomas Schmidt
Gute Stimmung am Tisch des Ministerpräsidenten Stephan Weil : Als Tischdame nutzte die Sprecherin der „Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore und für die Zukunft unserer Dörfer“, Kerstin Klabunde aus Augustendorf, die Gelegenheit, ihre Kontakte zur Staatskanzlei zu vertiefen. Foto: Schmidt

Augustendorf. Kommt er oder kommt er nicht? Diese Frage hatte bis zuletzt nicht nur die Augustendorfer Narren bewegt. Doch Stephan Weil (SPD) kam! Sah! Und siegte! Der niedersächsische Ministerpräsident war am Sonnabend Ehrengast der Prunk- und Schunkelsitzung des Augustendorfer Karneval-Vereins (AKV), zeigte sich als volksnaher Landesvater und eroberte mit einer launigen Rede im ausverkauften Saal des Gasthofes „Zum Huvenhoop“ die Herzen des Narrenvolks, das mit Zugabe-Rufen aus dem Häuschen war.

Da war es eine Ehrensache, dass der prominenteste Gast vom AKV-Vorstand zum „Huvenhoop-Senator“ ernannt wurde. Den Orden hat sich der Ministerpräsident redlich verdient, zeigte Weil doch mit seiner perfekt gereimten Büttenrede, dass er sich nicht nur auf Staatsgeschäfte versteht, sondern auch viel Sinn fürs Närrische hat. Nach dem textsicheren Singen des Niedersachsen-Liedes würzte der Sozialdemokrat mit Sinn für Humor seine Rede mit viel Lokalkolorit. „Zu Premiumnarren Euch ernennt/Euer Ministerpräsident!“, revanchierte sich Weil für die ihm zuteil gewordene Ehre, den Senatoren-Titel und die AKV-Narrenkappe tragen zu dürfen. „Was sind schon Düsseldorf und Kölle/Augustendorf! Da tobt die Hölle“, reimte der Ehrengast aus Hannover. „Da träumt man von im fernen Mainz/der längste Prinz ist Euer Heinz!“, spielte Weil auf die stattliche Körpergröße des amtierenden AKV-Prinzen Heinz Ukena an. „Und Petra, Ihre Lieblichkeit, steht etwas kleiner ihm zur Seit‘!“, ließ Weil die Prinzessin nicht unerwähnt. Und auch die AKV-Aktiven bekamen ein charmant gereimtes Lob mit Blick auf „Tänzerinnen wie in Rio!“: „Hochklassig und kein bisschen Kitsch!/Dank Trainerin Rosanowitsch“, hatte sich Weil zuvor kundig gemacht.

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