Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Mit der Nutzung der Seiten und Services der Bremervörder Zeitung, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.     Mehr Infos
OK

Verbrannt, verscharrt aber nicht vergessen

Uhr Von Ines van Rahden
Hans-Jürgen Schwarz (von links), Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann, Regine Heubaum, Jens-Christian Wagner und Detlef Cordes eröffneten gemeinsam die Ausstellung „Zwischen Harz und Heide“ .Fotos: van Rahden

Sandbostel. „Zwischen Harz und Heide“ ereigneten sich in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs unermessliche Gräueltaten. Eine Ausstellung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora erinnert multiperspektivisch an die Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945. Sie ist noch bis zum 12. September im Sonderausstellungsraum auf dem Lagergelände in Sandbostel zu sehen.

Das Stalag XB in Sandbostel und das KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen verbindet eine Vergangenheit, um deren Aufarbeitung sich engagierte Ehrenamtliche seit Jahren intensiv bemühen. Beiden gemein ist, dass ihre Bedeutung als Ort der Erinnerung lange Zeit im Dunkeln lag. „Es hat Jahrzehnte gedauert, bis die Bevölkerung auf das Unrecht aufmerksam wurde“, betonte Kurator und Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Jens-Christian Wagner. „Es gibt zwar keinen direkten örtlichen Bezug, aber doch einen inhaltlichen und emotionalen.“ Denn sowohl in Sandbostel als auch im KZ Mittelbau im Harz hätten Menschen unermessliches Leid erfahren, wurden verbrannt, verscharrt, vergessen.

www.stiftung-lager-sandbostel.de

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.