Stadt übernimmt Mehrheit im „Ostel“

Uhr Theo Bick
Die Stadt Bremervörde hält künftig eine Mehrheitsbeteiligung an der Ostel Jugendhotel Bremervörde gGmbH . Foto: Siems

Bremervörde. Drei minus eins macht zwei: Diese eigentlich kinderleichte Rechnung wird zu einem komplizierten Vorgang, wenn man sie auf das Bremervörder „Ostel“ Jugendhotel bezieht. Denn die Einrichtung in der Feldstraße, die seit 2007 gemeinsam von der Stadt Bremervörde, der Lebenshilfe Bremervörde-Zeven sowie dem NABU-Landesverband Niedersachsen als gemeinnützige GmbH geführt wird, hat nach 13 Betriebsjahren mit drei gleichberechtigten Gesellschaftern künftig nur noch zwei Beteiligte. Die Lebenshilfe zieht sich zurück.

Ab sofort ist die Stadt Bremervörde mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gewissermaßen Herr im Haus. Wie Bürgermeister Detlev Fischer mitteilt, übernimmt die Stadt Bremervörde die kompletten Gesellschafteranteile der Lebenshilfe. „Für einen symbolischen Preis“, wie der Bürgermeister betont. Die Anteile des NABU bleiben unverändert. Der Vorgang wurde der Kommunalaufsicht vorgelegt. Einwände seien nicht erhoben worden. Nun werde der politisch bereits abgesegnete Vorgang finalisiert. Die wichtigste Nachricht für die – Teilzeitkräfte inklusive – knapp 20 Angestellten: „Die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Wer da bleiben möchte, kann bleiben. Wir werden keine wohlverdienten Arbeiter nach Hause schicken“, sagt Fischer.

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