„Stadt muss Rückgrat zeigen“

Uhr Rainer Klöfkorn
Leerstand auf dem Rathausplatz: das ehemalige Kammann-Geschäftshaus an der Ecke Alte Straße/Kirchenstraße. Foto: Klöfkorn

Der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis (KuH) unterstützt die Bürger, die den Beteiligungsprozess für den geplanten Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf dem Rathausplatz kritisch sehen. „Wir fordern weiterhin eine Wandlung im Entscheidungsprozess ein“, sagte ihr Vorsitzender Manfred Bordiehn in einem Pressegespräch. Die Bürgerproteste und gegenwärtigen Presseberichte zeigten laut dem KuH, dass sich die Zeiten „einsamer“ (Bordiehn) und auf satte Mehrheiten gründende Entscheidungen gewandelt hätten. Gefordert sei vielmehr ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung.

Der KuH habe es sich in den vergangenen Wochen zur Aufgabe gemacht, in den städtebaulichen Planungsprozess Qualitätsmerkmale einzubringen, die als Entscheidungshilfen für die Beteiligten dienen könnten, so Bordiehn. Am Beispiel der Bebauung des Rathausmarktes durch die Rotenburger Planungsgemeinschaft Nord (PGN) für die Bremer Specht-Gruppe auf dem Kammann-Areal habe man den Bürgern eine Diskussions-Plattform geboten sowohl über die geplante Architektur als auch teilweise über die Nutzung.

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