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Sinn oder Unsinn eines Bürgerbusses

Uhr Von Rainer Klöfkorn
Im Gegensatz zu Bremervörde ist der Gnarrenburger Bürgerbus (Foto) bereits regelmäßig unterwegs. In der Ostestadt soll nun eine Voruntersuchung einen möglichen Bedarf ermitteln. Foto. bz

Bremervörde. Die Bremervörder SPD-Fraktion sieht keinen Sinn darin, eine Voruntersuchung zur Einführung eines Bürgerbusses auf den Weg zu bringen. In der jüngsten Stadtratssitzung wies ihr Mitglied Lars Lust darauf hin, dass ein Bürgerbus aus SPD-Sicht lediglich für die nördlichen Ortschaften im Stadtgebiet einen Sinn ergeben würde. Die anderen Dörfer seien relativ gut durch den Schulbus- und Linienverkehr angebunden.

Die für die Voruntersuchung vorgesehenen 5000 Euro könne die Stadt sparen, zumal die Ratsmehrheit von CDU und Grüne/FDP nach eigenem Bekunden angetreten sei, künftig keine Steuergeldern mehr unnütz auszugeben, fügte Lars Lust hinzu.

Diese Art der Argumentation rege ihn auf, antwortete Reinhard Bussenius von den Grünen. Es sei fatal anzunehmen, der Bürgerbus beschere nur den Einwohnern der Dörfer im Norden Bremervördes Vorteile.

Zudem übersehe die SPD, dass eine Voruntersuchung notwendig sei, um überhaupt Zuschüsse beantragen zu können, wies der Grünen-Abgeordnete hin.

Am Ende der Debatte verzichtete die SPD-Fraktion darauf, einen Gegenantrag zu stellen. Damit steht fest, dass im nächsten Jahr die Voruntersuchung zur Einführung eines Bürgerbusses für Bremervörde in Auftrag gegeben wird. (rkl)

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