Schulstart vorwiegend mit Distanzunterricht

Uhr Michael Brinkmann
Die meisten niedersächsischen Schülerinnen und Schüler werden in den kommenden drei Wochen wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen zu Hause bleiben. Ausnahmen gibt es für Grundschüler und Abschlussklassen. dpa

Am Montag enden die Ferien. Die Schulbank werden zunächst aber nur wenige Kinder drücken. „Distanzunterricht“ ist angesagt, und für den sehen sich Schulleiter aus der Region recht gut aufgestellt.

Die digitalen Möglichkeiten werden in deutschen Schulen längst noch nicht so genutzt wie in anderen Ländern, beispielsweise in Nordeuropa. Während unzählige, auch kleine Unternehmen in der Corona-Krise Online-Konferenzen etabliert haben und inzwischen ganz selbstverständlich per Video mit ihren Mitarbeitern im Homeoffice kommunizieren, bekommen viele Schüler hierzulande weiterhin vor allem E-Mails mit Aufgabenblättern.

Seit dem ersten Schul-Shutdown im Frühjahr hat sich aber auch hierzulande digital immerhin ein bisschen was bewegt. Die meisten Schulen sind inzwischen in gewisser Hinsicht bereits erfahren im Umgang mit Distanzunterricht, der allerdings von den wenigstens für ideal gehalten wird. Schule als Ort auch des sozialen Lernens und der Begegnung ist und bleibt erste Wahl und unverzichtbar. Das sieht auch Dr. Uwe Strohbach, kommissarischer Leiter des Gymnasiums Bremervörde, so: „Schule hat auch einen wichtigen sozial-gesellschaftlichen Aspekt.“

Doch da es wegen der aktuell weiter hohen Coronafallzahlen Präsenzunterricht ab Montag nur für Abschlussklassen und ab übernächster Woche dann im Hybridmodell mit geteilten Gruppen auch für Grundschüler geben wird, müssen sich die Schulen in Zeiten der Pandemie damit arrangieren. Und im Vergleich zu vor einem halben Jahr gibt es Fortschritte. „Es hat kräftig gerumpelt, aber inzwischen nimmt der Digitalzug langsam Fahrt auf“, sagt Dr. Uwe Strohbach.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.