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Sandbostel gegen Torfabbau

Uhr Von Thomas Schmidt
Dicht gedrängt verfolgten die Bürger die Sitzung in dem kleinen Sitzungssaal der Sandbosteler Waldhalle. Fotos: Schmidt

Sandbostel. Der Frust über eine seit zwei Jahren nur schleppend vorankommende Verkehrsberuhigung ist groß, auch die Sorge um eine marode Brücke bewegt die Gemüter in Sandbostel – doch am Dienstagabend dominierte dennoch nur ein Thema die Sitzung des Gemeinderates in der Waldhalle: die Stellungnahme zum Planfeststellungantrag des Torfwerks Sandbostel.

Wie berichtet, will das Torfwerk Sandbostel auf zurzeit überwiegend als Grün- und Ackerland genutzten Flächen Torf abbauen. Das Plangebiet umfasst 47,7 Hektar in der Gemarkung Sandbostel und 46,5 Hektar in der Gemarkung Klenkendorf. Laut Antrag sollen rund 1,8 Millionen Kubikmeter Hochmoortorf abgebaut werden. Die jährliche Abbaumenge wird auf rund 75000 Kubikmeter Hochmoortorf geschätzt – über einen Abzugszeitraum von 20 bis 25 Jahren. Vor diesen Zahlen graut vielen Menschen in Sandbostel und insbesondere im besonders betroffenen Ortsteil Heinrichsdorf:

„Die mit dem Antrag auf Torfabbau selbst, sowie die im Antrag aufgezeigten Kompensationen entsprechen nicht den Zielsetzungen der Gnarrenburger Erklärung“, kritisieren die Sandbosteler

Auch wollen sich die Sandbosteler nicht damit anfreunden, dass in den Sommermonaten von 6 bis 22 Uhr rund zehn Torftransporte durchs Dorf stattfinden. Sollte das Torfwerk mit seinem Antrag „durchkommen“, fordert der Rat eine Begrenzung der Arbeitszeit von 6 bis 18 Uhr an fünf Werktagen.

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