Rotavirus im Landkreis Rotenburg

Uhr Theo Bick
In Niedersachsen sind die Rotaviren auf dem Vormarsch. Auch im Landkreis Rotenburg wurden deutlich mehr Fälle als im Vorjahr gemeldet. Foto: dpa

Rotenburg/Bremervörde. Heftige Durchfälle, starken Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber: Das hochansteckende Rotavirus kann insbesondere bei Babys und Kleinkindern sowie bei Senioren schwerwiegende Folgen haben – und es ist in diesem Jahr auf dem Vormarsch. Wie die Krankenkasse IKK classic mitteilt, die die aktuelle Statistik des Bundesinstituts für Infektionskrankheiten ausgewertet hat, sind niedersachsenweit in diesem Jahr bereits jetzt mehr als doppelt so viele Fälle gemeldet worden wie im Jahr 2018 insgesamt. Auch im Landkreis Rotenburg wurde der Vorjahreswert bereits überschritten. Die BZ-Redaktion fragte bei Gesundheitsamtsleiterin Carmen Menzel aus Rotenburg nach der aktuellen Situation.

Im Kalenderjahr 2018 habe es im Landkreis Rotenburg insgesamt 41 Meldungen im Zusammenhang mit den meldepflichtigen Rotaviren gegeben, erläutert Carmen Menzel. Bis zum 23. Juni dieses Jahres lagen beim Gesundheitsamt hingegen bereits 96 Meldungen vor. Im gleichen Zeitraum wurden im Vorjahr nur 20 Fälle gemeldet. „Es zeigen sich somit in diesem Jahr höhere Erkrankungszahlen als in 2018. Dazu muss aber angemerkt werden, dass 2018 die Fallzahlen in ganz Niedersachsen insgesamt auf einem sehr niedrigen Niveau, einem ,Allzeit-Tief’ lagen“, betont die Expertin. Der Anstieg im laufenden Jahr folge der erwarteten saisonalen Periodik und bewege sich zahlenmäßig in einem mittleren Bereich.

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