Neues Bauland auf dem Weg

Uhr Stefan Algermissen
Der Entwurf für einen Bebauungsplan für das Selsinger Baugebiet „Grandstedter Straße“. Grafik: Instara

Selsingen. Die Gemeinde Selsingen gibt mit Blick auf das Thema „Häuslebau“ weiter Gas: Zum einen hat sich der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde am Mittwoch beim Ausbau der Straße „Im Pfarrholze“ (Baugebiet „Eckerkamp) einstimmig in Sachen Pflaster und Co. festgelegt. Zum anderen haben die Ratsmitglieder unisono einen Vorentwurf für das künftige Baugebiet „Granstedter Straße“ durchgewunken.

Im bestehenden Selsinger Baugebiet „Eckerkamp“, das die Gemeinde vor vier Jahren auf den Weg gebracht hatte, ist die Mehrheit der Grundstücke bereits bebaut. Ausverkauft sind sie schon seit zwei Jahren. Was noch fehlt, ist der Endausbau der Straße „Im Pfarrholze“. Dazu erläuterte Bauamtsleiter Jan Postels, dass die Gemeinde das ausführende Planungsbüro Dittmer aus Zeven im Mai beauftragt habe, einen Vorentwurf zu erarbeiten. Im ersten Halbjahr 2021, so Postels, sollten nach Möglichkeit die Bauarbeiten folgen.

Den Vorentwurf für den Straßenausbau stellte Planer Carsten Dittmer dem von Bernd Schleßelmann (CDU) geleiteten Bauausschuss vor. Die Ratsmitglieder waren sich schnell einig, dass eine Kombination aus rotem Betonstein für das Fahrbahnpflaster und grauem Betonstein für das Pflaster der Parkbuchten favorisiert werde. In der Adolf-Ohrenberg-Straße, einen Steinwurf entfernt vom Rathaus, wurde diese Kombination bereits verbaut, und man ist allseits zufrieden damit.

Im Einmündungsbereich zum Lavenstedter Weg soll die Straße „Im Pfarrholze“ zunächst einige Meter Asphaltbelag erhalten. Dies diene einem harmonischeren Übergang, erläuterte Dittmer. Denn „Im Pfarrholze“ sei, weil sie als als „Spielstraße“ vorgesehen sei, Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben, während im Lavenstedter Weg Tempo-30 gelte. Eine Straßenverengung auf 3,50 Meter mittels einer „Bauminsel“ betone den Übergang zusätzlich.

Zwischen den Grundstücksgrenzen blieben für den Straßenausbau sieben Meter Platz. Da links und rechts der Fahrbahn Grünstreifen geplant seien, werde die Straße eine Breite von 5,50 Metern haben. Neben mehreren „Bauminseln“ verengten regelmäßig Parkbuchten die Fahrbahn. Das solle das Tempo der Verkehrsteilnehmer bremsen. Die Wendehammer ermöglichten selbst Lkw das Drehen.

Bauamtsleiter Postels warf ein, dass seiner nach Meinung Parkbuchten für nur sechs Autos zu wenig seien. Dem stimmte der Ausschuss zu. Diesbezüglich soll der Planentwurf noch überarbeitet werden.

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