Neue Chancen für die Dörfer

Uhr Nora Buse
Beschreiten in Sachen Dorfentwicklung ganz neue Wege: Die Mitglieder der Lenkungsgruppe Soziale Dorfentwicklung trafen sich am Dienstagabend zur Auftaktsitzung im Mehedorfer Heimathaus. Foto: Buse

Mehedorf. Mit dem Modellprojekt Soziale Dorfentwicklung haben Dörfer die Möglichkeit, das soziale Miteinander innerhalb der Dorfgemeinschaft zu gestalten und zu stärken. Die Bremervörder Norddörfer Nieder Ochtenhausen, Hönau-Lindorf, Ostendorf, Mehedorf und Iselersheim wurden 2018 in der Region „Findorff-Land“ in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Beim ersten Treffen der Lenkungsgruppe am Dienstag im Mehedorfer Heimathaus gaben Birgit Böhm und Wolfgang Kleine-Limberg vom zuständigen Planungsbüro „Mensch und Region“ einen kleinen Vorgeschmack darauf, was die Projektteilnehmer in den nächsten Jahren erwarten könnte.

Der demographische Wandel, der wirtschaftliche Strukturwandel und die zunehmende Abwanderung vor allem jüngerer Menschen in die Städte bedrohen die Zukunft der Dörfer. Der ländliche Raum steht vor zahlreichen Herausforderungen. Das Modell- und Demonstrationsvorhaben Soziale Dorfentwicklung soll neue Wege eröffnen, um Dörfer langfristig für die Zukunft zu rüsten. Ziel ist es, das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur zu stärken, den Charakter ländlicher Gemeinden zu erhalten und ländliche Regionen als Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum zu festigen.

„Bei der Sozialen Dorfentwicklung können sich die Dörfer aus sich heraus entwickeln“, erläutert Mareike Wilshusen, im Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung in der Stadtverwaltung zuständig für Dorfentwicklung. Das Mitwirken der Dorfbewohner ist dafür unverzichtbar.

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