Mitte September kommen die Bagger

Uhr Corvin Borgardt
Anhand von drei Zeichnungen präsentierte Specht-Geschäftsführer Mike Hemmerich die Optik des Neubaus.

Bremervörde. Wie geht es weiter mit dem ehemaligen Kammann-Gebäude? Mike Hemmerich, Geschäftsführer der Specht Gruppe, hat den Abriss jetzt im Gespräch mit Anwohnern für Mitte September angekündigt.

Ein Dutzend Anwohner war der Einladung der Specht Gruppe gefolgt und ließ sich Ende vergangener Woche im Ludwig-Harms-Haus über den neuesten Stand der Planungen informieren. Wie berichtet, plant der Bremer Investor, auf dem Bremervörder Rathausmarkt ein Wohn- und Geschäftsgebäude zu errichten.

Wie das Gebäude aussehen soll, zeigte Mike Hemmerich anhand von drei Zeichnungen aus verschiedenen Perspektiven. Die Nutzung erläuterte der Specht-Geschäftsführer in Grundzügen. Im zweiten und dritten Obergeschoss soll demnach eine Seniorenpflegeeinrichtung entstehen, im ersten Obergeschoss insgesamt 20 Appartements – sechs kleine Wohneinheiten für Pflegepersonal und 14 sogenannte 50plus-Wohnungen. „Damit kommen wir dem Trend nach, dass immer mehr Menschen im Alter lieber in der Innenstadt wohnen wollen, sodass sie alles fußläufig erledigen können“, sagte Hemmerich. Ins erste Obergeschoss zieht außerdem eine Zahnarztpraxis ein. Das Erdgeschoss wird einen Bio-Supermarkt der Kette „Aleco“ beherbergen. Weiterhin geplant sind Einzelhandelsgeschäfte, ein Friseur und ein Restaurant, das laut Hemmerich aber zunächst nur für Bewohner und Mitarbeiter vorgesehen sei.

Letzte Planungen und Änderungen, so Mike Hemmerich, seien mittlerweile abgeschlossen, sodass in Kürze mit der Baugenehmigung zu rechnen sei. Derzeit liefen die finalen Planungen für die Einrichtung der Baustelle. Geplant ist, dass die Baufahrzeuge von der Neuen Straße auf den Rathausmarkt fahren und den Bauschutt über die Bremer Straße abtransportieren. Durch die neu gestaltete Alte Straße würden keine Baufahrzeuge fahren, so Hemmerich. Damit die Lkw problemlos in die Kirchenstraße einfahren können, wird zunächst die gemauerte und bepflanzte Verkehrsinsel in Höhe der Liborius-Kirche entfernt.

Der Abriss des Kammann-Hauses sei dann eine Frage von Wochen, nicht von Monaten, erläuterte Hemmerich. Die Entkernungsarbeiten im Gebäude seien soweit abgeschlossen, dass nun die Bagger kommen könnten.

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