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Letztes Kapitel historischer Brücke

Uhr Von Thomas Schmidt
Wehmütige Erinnerung: „Hier bin ich 20 Jahre als Fernmeldetechniker der Deutschen Bahn rübergelaufen, um die Technik und die Leitungen zu kontrollieren.“ Der ehemalige Bahnbeamte René Baucke bedauert den Rückbau der historischen Brücke und stellte der BZ seltene historische Aufnahmen zur Bremervörder Eisenbahngeschichte zur Verfügung. Foto: Schmidt

BREMERVÖRDE. Ein Kapitel Bremervörder Eisenbahngeschichte findet im Juni sein Ende: die historische Eisenbahnbrücke neben der neugebauten Querung wird abgerissen – oder wie es im Ingenieursdeutsch heißt: „rückgebaut“. Wie berichtet, ist der rund zwei Wochen dauernde Abriss der Brücke eine Auflage der Naturschutzbehörden. Mit Bedauern denkt René Baucke an den 6. Juni, wenn die Pontons für die Abrissarbeiten geliefert werden.

Der ehemalige Fernmeldetechniker der Deutschen Bahn ist als „Streckenläufer“ 20 Jahre lang unzählige Male zur Kontrolle der technischen Anlagen und Leitungen über die Brücke gelaufen und hat der BZ aus seinem Archiv drei historisch wertvolle Fotos vom Ende des 19. Jahrhunderts zur Verfügung gestellt. Die Fotos zeigen den Standort der im Februar neugebauten Querung. Die Fotos zeigen also nicht die Brücke, die vom 6. bis 21. Juni abgerissen wird: Denn vor dem Zweiten Weltkrieg gab es zwei Bremervörder Eisenbahnbrücken über die Oste – eine für die Strecke Bremervörde-Harsefeld-Buchholz/Stade und die andere für die Strecke nach Rotenburg-Walsrode/Hannover.

„Beide Brücken wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört“, betont Baucke, der die Fotos gerettet hat, als in den frühen 1990er Jahren sein damaliger Arbeitsplatz, das Gebäude der alten Bahnmeisterei, an die Stadt Bremervörde für die Einrichtung des Jugendzentrums übergeben wurde.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.