Kostbares Trinkwasser

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Bei der momentanen Hitze nimmt Redaktionshund Rasmus gerne mal ein Schlückchen aus der Gießkanne. Das Bewässern des Gartens sollte aktuell jedoch auf ein Minimum beschränkt werden. Darauf weist der Wasserverband Bremervörde hin. Foto: Buse

BREMERVÖRDE. Trinkwasser ist kostbar. Um die öffentliche Trinkwasserversorgung in den kommenden warmen und trockenen Wochen überall und jederzeit sicher stellen zu können, appelliert der Wasserverband Bremervörde wie bereits in den vergangenen beiden Jahren an seine Kunden, mit der Ressource Trinkwasser sorgsam, sinnvoll und sparsam umzugehen.

Bei länger anhaltender, trockener Hitze und entsprechend gleichbleibendem hohen Verbrauchs-verhalten sei davon auszugehen, dass gerade in den späten Nachmittags- und Abendstunden zwischen 17 bis 20 Uhr der Verbrauch noch einmal deutlich ansteigt und es zu Engpässen in den „hydraulischen Hochlagen“ des Verbandsgebietes kommen könne, mahnt Dr. Stefan Kohl (Foto), Geschäftsführer des Wasserverbands Bremervörde, mit Blick auf die Stellen im Versorgungsnetz, die am höchsten gelegen und am weitesten entfernt seien.

„Derzeit sind alle Wasserwerke in Minstedt, Oerel, Tarmstedt und Groß Meckelsen noch im Nor-malbetrieb für diese Jahreszeit und versorgen unsere Wasserkunden täglich 24 Stunden mit hochwertigem Trinkwasser. Aber wenn zu viele Kunden gleichzeitig sehr viel Trinkwasser zum Beispiel für das Bewässern von Rasenflächen verwenden, kann es bei manchen Kunden am Ende zeitweise zu einem geringeren Netzdruck kommen“, mahnt der Geschäftsführer.

Von daher richte sich der Appell des Wasserverbandes für die kommenden Wochen auch an die Solidarität der Menschen. Kohl wörtlich: „Hinterfragen Sie bitte, wofür Sie das Lebensmittel Nummer 1 verwenden und gehen Sie verantwortungsvoll mit dem hochwertigen Trinkwasser um.“

Insbesondere sollten das großflächige Bewässern von Gartenanlagen und das Betreiben von Rasensprengern auf das notwendigste Maß beschränkt und in die späten Abendstunden verlegt werden. Hierzu gehöre laut Dr. Kohl auch, auf das vorzeitige Erneuern des Wassers von Pools und Planschbecken zu verzichten. „Ein unnötiger Wasserverbrauch sollte zum Wohle aller vermieden werden.“ (bz/ts)

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