Jungen verteidigen den Titel

Uhr Michael Brinkmann
EWE-Cup 2019: Der für Horneburg spielende Zevener Martyn Mateusz war der einzige Teilnehmer aus der Region.Foto: Brinkmann

Zum 19. Mal war Bremervörde am Wochenende Austragungsort des EWE Cups. Jugend-Auswahlmannschaften der Landesverbände Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein trafen sich zum sportlichen Vergleich. Für die Organisation war wie immer die Handballabteilung des TSV Bremervörde zuständig.

Das Turnier um den EWE-Cup am Samstag und Sonntag verlief für die Jungen-Auswahl des Niedersächsischen Handballverbandes (HVN) überaus erfolgreich. Die Mannschaft von Landestrainerin Christine Witte konnte den Titel verteidigen. Die Spieler des Jahrgangs 2004 und jünger konnten alle drei Partien für sich entscheiden und somit auch das Duell gegen den stärksten Konkurrenten Schleswig-Holstein gewinnen. Gegen die Handballhochburg aus dem nördlichsten Bundesland setzte sich Niedersachsen nach spannenden und sehenswerten 50 Minuten Spielzeit mit 31:27 durch. Ausschlaggebend für den Sieg war, dass die Niedersachsen am Ende die größeren Kraftreserven hatten. Etliche Treffer steuerte im Turnierverlauf Kreisläufer Martyn Mateusz bei. Der Zevener, der für den VfL Horneburg spielt, war der einzige Nachwuchshandballer aus der Region und hinterließ einen starken Eindruck. Den dritten Turnierplatz belegte Hamburg vor Bremen.

Im Wettbewerb der weiblichen Jugend der Jahrgänge 2005 und jünger gab es eine aus HVN-Sicht „böse“ Überraschung. Im vergangenen Jahr noch Turniersieger reichte es diesmal nur zum letzten Platz. Es gewann die Vertretung des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein vor dem Überraschungsteam aus Bremen und Hamburg.

Die Organisatoren vom TSV Bremervörde waren mit dem Verlauf des Wochenendes zufrieden. „Es hat alles super geklappt. Mit diesem tollen Team macht es Spaß“, so Natascha Saul, die zusammen mit Mitstreiterinnen aus dem TSV-Frauenteam für die Logistik gesorgt hatte. Dazu gehörte unter anderem auch ein Grillabend am Sonnabend. Saul freute sich zudem, dass am Sonntag etliche Zuschauer in die beiden Sporthallen gekommen waren, um sich die Spiele der Handball-Talente anzusehen.

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