JSG Gnarrenburg überrascht im Finale

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U17-Kreispokalsieger JSG Gnarrenburg: Joshua Taxius, Dominic Schmidt, Marcel Lührs, Merten Bergmann, Mischa Gerken, Nico Garms, Kim Meyn, René Schlesselmann, Janek Brodtmann, Jan-Henning Dierks, Jaret Renken, Tom Korte, Tim Oerding, Joris Schnoor, Lennart Bertram. Es fehlten die verletzten Florian Suhrmann, Paul Küpper und Milena van der Pütten.Foto: Krause

SITTENSEN. Besser hätte die Saison für die Gnarrenburger U17-Fußballer nicht enden können. Nach einer anstrengenden Punktspielserie setzte sich der Kreisligist am Sonnabend in einem packenden Kreispokalendspiel gegen den Favoriten VfL Sittensen mit 3:2 durch.

Der Pokalsieg ist nicht nur der Lohn für eine tolle Teamleistung, sondern zugleich das passende Abschiedsgeschenk für den langjährigen Trainer Peter Schlesselmann und dessen Betreuer Hendrik Ringe. Der Coach: „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft. Die Spieler haben noch einmal alles in die Waagschale geworfen und sich für den Aufwand belohnt. Ein großes Kompliment aber auch an den VfL Sittensen. Es war bis zum Schluss ein enges Spiel.“ Die freundlichen Worte waren für VfL-Coach Hinnerk Mertens nur ein kleiner Trost: „Wir waren etwas dominanter und haben ja bis in die Schlussphase geführt. Dann haben wir leider Nerven gezeigt und das Spiel aus der Hand gegeben.“ Für Gnarrenburgs Coach Peter Schlesselmann, der zunächst eine Pause einlegen wird, übernehmen Micha Gerken und Jascha Lamp das Gnarrenburger Team.

Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit. Nach einem Foul an Jeret Renken entschied der Unparteiische auf Elfmeter, den der neben Marcel Lührs überragende Mischa Gerken sicher verwandelte. Zuvor hatten die Teams für ein überaus sehenswertes Finale gesorgt. Es ergab sich vom Anpfiff weg ein offener Schlagabtausch, bei dem sich der Bezirksligist aus Sittensen eine leichte Feldüberlegenheit erarbeitete. Gnarrenburg ließ sich davon genausowenig beeindrucken wie vom Rückstand. Nach dem Gegentor von Saeed Sharifi hielt der Kreisligist weiter konsequent dagegen und kam durch Jan-Henning Dierks zum verdienten Pausenremis.

Nicht weniger flott ging es in der zweiten Halbzeit weiter. Für den nächsten Aufreger sorgte eine schwere Verletzung eines VfL-Spielers, der nach einer längeren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Sittensen steckte den Schock weg und ging durch ein Elfmetertor von Jannes Wilkens erneut in Führung. Den Vorsprung konnte der vermeintliche Favorit bis in die Schlussphase halten. Dann schlugen die immer gleichwertigen Gnarrenburger zurück. Zunächst durch Jaret Renken, der das Leder nach einem Freistoß per Kopf senkte, und eben Mischa Gerken. (db)

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