Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Mit der Nutzung der Seiten und Services der Bremervörder Zeitung, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.     Mehr Infos
OK

In Kuhstedt gefunden: Deutschlands ältester Uhu

Uhr Von Thomas Schmidt
Der Neu-Kuhstedter Waldemar Schmolke mit Tochter Johanna und dem toten Uhu, der laut Institut für Vogelforschung in Wilhelmshaven „derzeit der älteste durch Beringung erfasste Uhu“ sei, der jemals gefunden wurde. Fotos: Brunner

Kuhstedt. Der Ortsteil Neu-Kuhstedt ist Schauplatz einer kleinen vogelkundlichen Sensation, die Fachkreise aufhorchen lässt. Denn der Neu-Kuhstedter Waldemar Schmolke hat kürzlich einen 33 Jahren alten Uhu gefunden, der verendet im Zaun seines Hühnerhofes lag. Er informierte den Kuhstedter Jäger und Vogelkenner Bernd Brunner, der sofort Kontakt zum Institut für Vogelforschung in Wilhelmshaven aufnahm. „Der von Ihnen gemeldete Uhu ist derzeit der älteste durch Beringung erfasste Uhu, der jemals gefunden wurde“, bescheinigten ihm die Experten der Beringungszentrale der „Vogelwarte Helgoland“.

„Jeder Beringer freut sich über Rückmeldungen seiner beringten Vögel, denn sie können Antworten geben auf Fragen wie zum Beispiel: Wie verlief der Zugweg? Wie lange hat es von A nach B gedauert? Sind Vögel im Schwarm zusammen geblieben?“, erklärt Brunner die Hintergründe der Beringung.

Die Frage des Alters oder der Todesumstände spielten dabei natürlich eine besondere Rolle. „Zu all dem bedarf es sehr vieler Beringungen, denn nur ein verschwindend kleiner Teil der Vögel wird jemals wieder gefangen oder tot gefunden und dann auch der Vogelwarte mit der Ringnummer gemeldet. Und um solch einen Fall handelt es sich bei dem Fund des Uhus aus Kuhstedt“, sagt Brunner mit Blick auf den Vogel, der in freier Wildbahn nur selten älter als 20 Jahre wird.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.