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Heftige Kritik am Mischwerk

Uhr Von Ines van Rahden
250 Bürger aus der Samtgemeinde Geestequelle nahmen an der Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Pro Wasser Oerel“ teil. Fotos: van Rahden

Oerel. Im Laufe des Frühjahrs wird sich die Gemeinde Oerel mit der Frage beschäftigen, ob im Ortsteil Oerel-Bahnhof ein Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen werden soll. Die Bürgerinitiative (BI) „Pro Wasser Oerel“ hat den Politikern mit einer Informationsveranstaltung im Gasthaus „Zur Linde“ nun zahlreiche Argumente gegen die damit verbundene Ansiedlung eines Asphaltmischwerkes (AMW) an die Hand gegeben.

250 besorgte Bürger verfolgten aufmerksam die Ausführungen von Dr. Hermann Kruse, der über Vergleichsdaten sowie die zu erwartenden Immissionen und Emissionen der geplanten Anlage referierte. Der Experte des Instituts für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler an der Universität Kiel verdeutlichte, dass vor allem Stäube eine große Gefahrenquelle für Umwelt und Gesundheit darstellten. Sie könnten per se toxisch wirken; zusätzlich lagerten sich an ihnen Metalle an, würden so durch die Luft transportiert. Sie seien für Asthmatiker problematisch, machten die Atmung schwerer, lösten Entzündungsreaktionen an der Lunge und auch Krebserkrankungen aus. Erste Effekte zeigten sich bereits bei zehn Mikrogramm pro Kubikmeter.

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