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Haaßel: Deponie-Gegner sind optimistisch

Uhr Von Nora Buse

Anderlingen/Haaßel. Am 28. Januar erteilte das Gewerbeaufsichtsamt (GAA) Lüneburg die Genehmigung für die umstrittene Mülldeponie in Haaßel (BZ berichtete). Wenige Tage später reichten der NABU-Landesverband Niedersachsen und die Bürgerinitiative (BI) gegen die geplante Deponie Klage beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg ein. Über den aktuellen Sachstand in dem Klageverfahren hat die Bürgerinitiative am Freitagabend im Feuerwehrhaus in Anderlingen informiert.

In den vergangenen Monaten war es still um die Bürgerinitiative geworden. Umso größer war am Freitag das Interesse: Rund 90 Bürger waren zu der Info-Veranstaltung gekommen.

Nachdem das Gewerbeaufsichtsamt das Vorhaben der Seedorfer Firma Kriete Kaltrecycling GmbH Deponie der Klasse 1 in einem Vorranggebiet für Natur und Landschaft in der Gemarkung Haaßel zu bauen im Januar bewilligt hatte, reichte der NABU-Landesverband am 4. Februar Klage ein. „Kläger ist der NABU. Im Hintergrund steht die Bürgerinitiative. Wir bezahlen“, erläuterte Lemmermann. Als wesentliche Punkte der Klagebegründung nannte Lemmermann die zahlreichen Formfehler, unter anderem die Auslage der Planungsunterlagen und die Öffentlichkeitsbeteiligung betreffend, die Missachtung des Naturschutzes, die mangelnde Abarbeitung der 760 privaten Einwendungen sowie Verstöße gegen das wasserschutzrechtliche Verschlechterungsverbot.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.