Grundwasserschutz: Ziel noch in weiter Ferne

Uhr Jakob Brandt
Sauberes Trinkwasser ist ein hohes Gut. Um auch den Kindeskindern gutes Wasser anbieten zu können, müssen die Landwirte den Eintrag von Dünger- und Pflanzenschutzmitteln in den Boden reduzieren. Foto: Berg/dpa

Sittensen/Bremervörde. 50 Milligramm Nitrat pro Liter: Diesen aus der Trinkwasserverordnung stammenden Grenzwert soll Grundwasser möglichst nicht mehr überschreiten. Die Realität sieht anders aus. In einigen Regionen der Bundesrepublik liegen die Werte deutlich darüber. Auch in der hiesigen Region gibt es Ausreißer. Landwirte sind angehalten, den Stoffeintrag deutlich zu senken. Wer in Wasserschutzgebieten wirtschaftet, der muss noch mehr tun.

Die Rahmenbedingungen für einen vorsorgenden Grundwasserschutz werden immer schlechter.

Dr. Stefan Kohl, Geschäftsführer des Wasserverbandes Bremervörde

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