Grundschule Hipstedt: Aus vorerst abgewendet

Uhr Frauke Siems
Die Schließung der Grundschule Hipstedt scheint vorerst vom Tisch. Die zuständigen Gremien haben ein Jahr Zeit, um über die künftige Schulstruktur in der Samtgemeinde Geestequelle nachzudenken.Foto: Rohardt

Hipstedt. Die Grundschule Hipstedt steht auf der Kippe. Die Schülerzahlen sind seit Jahren rückläufig (BZ berichtete). Im neuen Schuljahr werden sie unerwartet noch einmal niedriger sein als kalkuliert. Am Erhalt der Schule haben Rat und Verwaltung in der Vergangenheit trotz sinkender Schülerzahlen energisch festgehalten, doch mit nur noch 23 Schülerinnen und Schülern ist eine Situation erreicht, in der sich die Frage stellt: Was nun?

Die Befürworter auch sehr kleiner Schulen wird es freuen: Was sich Anfang des Monats noch angedeutet hatte, nämlich dass es mit der Schließung der Schule plötzlich ganz schnell gehen könnte, scheint erst einmal abgewendet. Am Montagabend fand im Rathaus in Oerel ein Gespräch mit allen Beteiligten statt. Samtgemeindebürgermeister Stephan Meyer begrüßte dazu Helgo Mayrberger von der Landesschulbehörde, Schulleiterin Angelika Rohardt, die Elternvertreter Fabian Krüger und Werner Oerding sowie mehrere Ratsmitglieder. Als Interimslösung scheint sich anzubahnen:

Die Grundschule Hipstedt wird vorerst nicht geschlossen und im kommenden Schuljahr mit einer einzigen, jahrgangsübergreifenden Klasse geführt.

Wenn die Samtgemeinde Geestequelle als Schulträger versichert, die Schulstruktur innerhalb des nächsten Jahres zu prüfen und zu ändern, stattet die Behörde die Schule in dieser „besonderen Situation“ mit zusätzlichen Lehrerstunden aus, so dass die Hauptfächer in zwei Kombi-Klassen unterrichtet werden können: Erst- und Zweitklässler in einer, Dritt- und Viertklässler in der anderen Gruppe. Zurzeit werden an der Grundschule Hipstedt 31 Schüler in zwei Klassen unterrichtet. Es gibt eine gemeinsame Eingangsstufe für die Jahrgänge 1 und 2 sowie eine Kombi-Klasse für die Jahrgänge 3 und 4.

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