Geistlicher, der den Wind schon kennt

Uhr Stefan Algermissen
Superintendent Wilhelm Helmers (links) überreicht dem aus Bonn zugezogenen Pastor Gerhard Schäfer ein Geschenk zur Begrüßung. Scherz am Rande: Iselersheims Pastor Simon Laufer, ebenfalls nicht aus dem hohen Norden, schlug dem neuen Kollegen die Gründung einer „Plattdeutsch-Selbsthilfegruppe“ vor.Fotos: Algermissen

Bremervörde. Bereits seit April wirkt Gerhard Schäfer als Pastor in der Kirchengemeinde St. Liborius Bremervörde. Doch seine Ordination, die offizielle Einführung ins Amt, war wegen Corona verschoben worden. Am Sonntagnachmittag wurde das nachgeholt, doch das Warten hat sich gelohnt: Zum Open-Air-Gottesdienst am Vörder See gab es bestes Wetter, und es durfte sogar gesungen werden. Der Geistliche war begeistert: „Das ist so toll hier. Ich freue mich auf Euch.“

Bei der Begrüßung zeigte sich auch Karsten Thomsen (kleines Foto) begeistert von den Rahmenbedingungen für den Einsegnungsgottesdienst. „Was für ein Wetter, was für ein Tag!“, schwärmte der Vorsitzende des Liborius-Kirchenvorstandes. Eine Korrektur aber musste er augenzwinkernd loswerden: „Das heute hier ist kein Wind, das ist maximal eine leichte Brise.“ Die Missinterpretation hatte sich wohl kurz zuvor jemand aus der Familie Schäfer mit Blick auf das seinem Namen alle Ehre machende Flatterband rund um die gut besetzten Stuhlreihen geleistet.

Den kompletten Artikel können Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper der BZ lesen.