Die gefühlte Unsicherheit

Uhr Michael Krüger
Die Anzahl der Straftaten geht zurück im Landkreis Rotenburg. Und auch die Aufklärungsquote steigt. Foto: dpa

Die Kriminalitätsstatistik im Kreis Rotenburg ist eigentlich eindeutig: Die Zahl der Straftaten sinkt, die Aufklärungsquote steigt. Und doch macht sich ein Gefühl der Unsicherheit breit.

Es gibt bestimmte Gruppen, die Verhaltensregeln missachten und Respekt vermissen lassen. Es geht insbesondere um Mitglieder von Großfamilien. Polizei und Behörden wollen gegensteuern.

Die Meldungen lassen kopfschüttelnd aufhorchen: „Drei Polizisten bei Streit unter rivalisierenden Gruppen verletzt“, heißt es am 23. Oktober von der Rotenburger Polizei, eine Woche später lautet die Überschrift „Polizistinnen bei Verkehrskontrolle beleidigt“. Wer Details kennt, die genaue Wortwahl und den Verlauf, kommt aus dem Staunen kaum noch heraus: Was muss sich die Staatsgewalt gefallen lassen? „Von diesen Dingen erleben wir viel zu viel in letzter Zeit“, sagt Polizeisprecher Heiner van der Werp. Und sein neuer Chef, Torsten Oestmann, ergänzt als Inspektionsleiter: „Wir stellen fest, dass der Respekt gegenüber Hilfspersonen deutlich abnimmt.“

Um wen geht es konkret, und wie schlagen sich die Verhaltensweisen in der Verbrechensbilanz nieder? Oestmann und van der Werp sind darum bemüht, zu betonen, dass der Landkreis – statistisch gesehen – sehr sicher ist. „Hier lebt man sehr gut“, sagt Oestmann. Von Verhältnissen wie in manchen Großstädten sei man weit entfernt. „Aber es gibt keine Gesellschaft ohne Straftaten.“

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