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Arztbesuch zur Flucht genutzt

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Die Polizei setzte bei der Suche nach dem flüchtigen Insassen des Maßregelvollzugs in Brauel neben mehreren Streifenwagen auch einen Polizeihubschrauber ein.Fotos: Polizei


Bremervörde/Brauel. Schon wieder ist ein Insasse aus dem Maßregelvollzug in Brauel getürmt. Einen Arztbesuch im Bremervörder Krankenhaus nutzte ein 29-Jähriger am Mittwoch zur Flucht. Am Abend gab die Polizei dann eine Öffentlichkeitfahndung nach dem Flüchtigen Admir Alidemaj heraus. Zuvor war den Tag über nach dem Mann gefahndet worden – unter anderem mit einem Polizeihubschrauber.

Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, wird seit Mittwochmittag nach dem 29-jährigen Häftling aus dem Maßregelvollzug in Brauel gefahndet. Der Mann hatte während eines Behandlungstermins im OsteMed-Klinikum Bremervörde gegen 12.25 Uhr eine günstige Gelegenheit zur Flucht genutzt. Bei dem Gesuchten handelt es sich um den albanischen Staatsbürger Admir Alidemaj.

Er ist 184 Zentimeter groß und schlank. Er hat kurze, blonde Haare und ist bekleidet mit einem weißen T-Shirt, einer schwarzen ADIDAS-Jacke, einer blauen Jeans und schwarzen Schuhen.

Zur Suche nach dem Entwichenen setzte die Polizei am Nachmittag rund um Bremervörde einen Polizeihubschrauber ein. Bis gestern Abend konnte Admir Alidemaj nicht aufgegriffen werden. Er gilt als gewalttätig. Autofahrer werden davor gewarnt Anhalter mitzunehmen. Beim Antreffen des Gesuchten bittet die Polizei um eine Mitteilung unter Telefon 0 47 61/994 50 oder über den Notruf 110.

Erst im Herbst vergangenen Jahres war ein 21-Jähriger aus dem Landeskrankenhaus ausgebrochen. Damals hatte es massive Kritik am Vorgehen des niedersächsischen Sozialministeriums gegeben, da der Ausbruch erst nach sechs Wochen öffentlich gemacht wurde.

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