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Abwasserentsorgung: Zoff um Zahlen und Zeche

Uhr Von Frauke Siems
Ist beim Thema Abwasser bald alles im Fluss? Samtgemeindebürgermeister Stephan Meyer (rechts) erläuterte den Wirtschaftlichkeitsvergleich der beiden bevorzugten Varianten. Links Bauamtsleiter Thomas Popp, daneben die Fraktionssprecher Klaus Mangels (CDU), Oliver Mageney (WFB) und Uwe Steffens (SPD) sowie Planer Rolf Prins. Foto: Siems

Oerel. Die Samtgemeinde Geestequelle steht wegen der erforderlichen Erneuerung des Abwassersystems vor einer Rieseninvestition. Zuletzt war von rund 25 Millionen Euro die Rede, ohne dass der Rat endgültig beschlossen hätte, auf welche Weise das Schmutzwasser künftig gereinigt wird. Jetzt hat im Gasthof Monsees in Oerel eine Bürgerversammlung stattgefunden, auf der Samtgemeindebürgermeister Stephan Meyer den rund 250 Zuhörern die Ergebnisse einer Wirtschaftlichkeitsprüfung vorstellte. Danach tendiert die Verwaltung zum Bau einer zentralen Kläranlage (ZKA) in Oerel.

Es wird heftig gestritten um die künftige Abwasserentsorgung in der Samtgemeinde Geestequelle (BZ berichtete). Die Bürgerinitiative „Bezahlbares Abwasser pro Umwelt Geestequelle (BIAUG)“ hegt tiefes Misstrauen in die Planung und wirft der Verwaltung und dem Samtgemeinderat Intransparenz und Vorteilsnahme vor. Am Dienstag hielten die BIAUG-Vertreter im rappelvollen Saal mit Kritik und Zwischenrufen nicht hinter dem Berg.

Samtgemeindebürgermeister Stephan Meyer schilderte die bisherige Entwicklung und die Ergebnisse eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs der beiden favorisierten Varianten. Eine der wichtigsten Information des Abends war, dass der Samtgemeinderat offenbar dazu tendiert, beim Bau der Einrichtung auf eine Umlage durch die Einwohner zu verzichten.

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