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A 20 wird zur Glaubensfrage

Uhr Von Rainer Klöfkorn
In den Ferien- und Urlaubsmonaten sind weniger Fahrzeuge als sonst auf der Neuen Straße in Bremervörde unterwegs. Der Bau der A 20 soll – so wird es zumindest behauptet – die Innenstadt merklich vom Fahrzeugverkehr entlasten. Wann und ob sie überhaupt gebaut wird, ist allerdings weiterhin offen. Zumindest die niedersächsischen Grünen bezeichnen die Küstenautobahn als überflüssig und schädlich für die Umwelt.Foto: Klöfkorn

Hannover/Bremervörde. Ein Gutachten über die Autobahnen A 20 (Küstenautobahn) und A 39, das die grüne Fraktion im niedersächsischen Landtag in Auftrag gegeben hat, sorgt für Diskussionen. Der Inhalt ist – zumindest aus Sicht der Grünen – eindeutig: In beiden Fällen seien die Kosten schön gerechnet und die Verkehrsprognosen künstlich hoch gerechnet worden. Die Grünen sehen sich in ihrer Ablehnung beider Autobahnprojekte bestätigt.

Dass das Gutachten ganz im Sinne der Auftraggeber ausfällt, verwundert nicht. Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein, hat sich die Fachagentur Region-Consult doch sehr eingehend mit den Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums auseinander gesetzt. In der 96-seitigen Expertise kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Kosten für die Autobahnen schön gerechnet worden seien. „Die Nutzen-Kosten-Verhältnisse sind für beide Autobahnen überhöht und müssen auf Basis aktueller und belastbarer Kostenschätzungen korrigiert werden“, heißt es.

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