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„Es darf nur Gewinner geben“

Uhr Von Thomas Schmidt
Über 200 Bürger und Politiker aus dem ganzen Landkreis kamen zur Informationsveranstaltung , die gemeinsam vom Landvolk Bremervörde, der Bürgerinitiative zum „Erhalt unserer Moore und für die Zukunft der Dörfer“ und der Gemeinde Gnarrenburg in Kuhstedt organisiert wurde. Foto: Schmidt

Kuhstedt. Ein fränkischer Dialekt ist nicht alle Tage im Kuhstedter Gasthof Ahrens zu hören. Wenn über 200 Landwirte, Naturschützer, Politiker und Bürger einem gestandenen Franken gebannt zuhören, muss dieser Mann etwas zu sagen haben. Johannes Fehn, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Frankenwald Weiderind, Haupterwerbslandwirt, Weiderinder-Halter und Züchter der Rasse „Limousine“, erfüllte die großen Erwartungen. Der „Mann der Praxis“ berichtete von einer Erfolgsgeschichte in Nordbayern, bei der Landwirte, Naturschützer, Behörden, Tourismuswirtschaft und Metzgereien an einem Strang ziehen – zum Wohle der Natur und zur dauerhaften Sicherung eines ganzen Erwerbs- und Lebensraumes für die heimische Bevölkerung.

Die drei Veranstalter des Infoabends – das Landvolk Bremervörde, die Bürgerinitiative zum „Erhalt unserer Moore und für die Zukunft der Dörfer“ und die Gemeinde Gnarrenburg – versprachen sich von Fehn neue Perspektiven für die Entwicklung des Gnarrenburger Moores, für das ein mühsam zu erarbeitendes Konzept im Spannungsfeld der Interessen von Landwirtschaft, Torfindustrie und Naturschutz nötig ist.

Das Frankenwald-Projekt, bei dem inzwischen über 63 Weiderindhalter (davon 30 mit Zertifikat für den Markennamen „Frankenwald Weiderind“) und ein halbes Dutzend Metzgereien und der BUND mitziehen, sei nur deshalb von Erfolg gekrönt, weil sich alle Partner der Tatsache bewusst seien, dass sie aufeinander zugehen müssten.

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