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„Abgeordnete über Tisch gezogen“

Uhr Von Rainer Klöfkorn
Rettungswagen werden bis auf Weiteres nach Unfällen nicht mehr das Zevener Martin-Luther-Krankenhaus ansteuern. Foto: Archiv

Zeven/Bremervörde. Die Entscheidung der Geschäftsführung der OsteMed Kliniken und Pflege GmbH, Notaufnahme und Intensivstation im Zevener Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) bis auf Weiteres zu schließen, schlägt in der Politik und der Zevener Bevölkerung weiter hohe Wellen. Der ehemalige Zevener Samtgemeindebürgermeister Manfred Rieken hat die Kreistagsabgeordneten und Zevener Politiker aufgefordert, „das Heft des Handelns wieder in die Hand zu nehmen“.

Weil es am Freitag an geeigneten Ärzten und Pflegekräften fehlte, hätten Notaufnahme und Intensivstation im MLK geschlossen werden müssen, begründete OsteMed-Geschäftsführer Sven Freytag die plötzliche Entscheidung. Wann die Stationen wieder geöffnet werden könnten, sei unklar, so Freytag am Montag. Die Klinik-Gesellschaft bemühe sich um eine schnelle Lösung.

Nicht nur die Bevölkerung in und um Zeven habe zunehmend Zweifel am Willen der Geschäftsführung, aber auch an den Aufsichtsgremien der OsteMed, den Krankenhausstandort Zeven nachhaltig sichern und stärken zu wollen, heißt es in einem Schreiben des SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Bernd Wölbern an Landrat Hermann Luttmann (CDU). Auch in seiner Fraktion würden die „immer wieder wahrnehmbaren, schrittweise auftretenden, negativen Vorkommnisse Fragen“ aufwerfen, ob alle Vertragspartner und die für sie agierenden Personen wirklich den langfristigen Erhalt des Krankenhaus verfolgten.

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